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Spendenstatistik: Welche Menschen spenden eher als andere ?

Zwei Forscher für Wirtschaftsforschung untersuchten in einer noch unveröffentlichten Studie, welche Menschen eher bereit sind an Hilfsorganisationen zu spenden, als andere.
Die gesammelten Daten belegten, dass die Bereitschaft zu spenden mit der Herkunft und dem Einkommen zusammen hängt. Deutschlandweit waren die Menschen selbst in der Krise großzügiger als gedacht.

Spendenstatistik an Hilfsorganisationen

Die Deutschen haben letztes Jahr 5,3 Milliarden Euro an unterschiedliche Hilfsorganisationen gespendet. Der durchschnittliche Spendenbetrag in einem Jahr betrug 200 Euro. Die Spendenstatistik bewies, dass Frauen häufiger spenden, als Männer. Ebenfalls ältere Menschen geben eher eine Spende, als Jüngere. Des Weiteren belegte die Statistik, dass die Westdeutschen mehr spenden, als die Menschen im Osten des Landes. Rund 60 % gebildete Personen, wie zum Beispiel Akademiker spenden mehr, als Personen mit geringem oder keinem Berufsabschluss. Allgemein gilt, wer mehr Einkommen hat, ist großzügiger. Die Forscher der Studie unterteilten die Einkommensbezieher in zehn Klassen. Die Menschen im oberen Zehntel sind rein statistisch reich. Einige Forscher belegten damit, dass Bürger, die viel verdienen, auch mehr spenden.

Mehr Lohn – Höhere Bereitschaft zu spenden

Spitzenverdiener spendeten im Jahr 2009 sogar an die 2 Milliarden Euro. Verglichen mit den USA ist die Spendenbereitschaft der Deutschen im Allgemeinen sehr groß und die Beträge, die gespendet werden, sind deutlich höher, als in den USA. Wer mehr Einkommen hat, spendet in der Regel auch mehr. In der Studie wurden zudem die Blutspenden genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis war, dass die Anzahl, wie oft eine Person Blut spendet, nichts mit dem sozialen Status oder dem Einkommen zu tun hat. In etwa 6 % der Arbeitslosen spendeten in den vergangenen Jahren Blut, also genauso häufig, wie der restliche Teil der Bevölkerung. Die Erklärung der Forscher liegt darin, dass nicht nur das Einkommen das Spendenverhalten der Menschen beeinflusst, sondern auch das persönliche Befinden und die individuelle Grundeinstellung haben Einfluss darauf, ob man spendet oder nicht. Ökonomen bemerkten, dass die Spendenbereitschaft vor allem bei den Menschen steigt, die sich selbst als sehr sozial einstufen und den gegenseitigen Austausch zu schätzen wissen. Damit ist gemeint, dass Menschen die in ihrem Leben positive Erfahrungen gemacht haben, dies auch gerne mit spenden, also mit einem positiven Gefühl zurück geben. In jedem Fall sind Spender glücklichere Menschen.

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